Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung ist eine Methode zur Empfängnisverhütung.

Frauen, die eine solche Maßnahme ergreifen, müssen sich darüber bewusst sein, dass dies in der Regel ein endgültiger Eingriff ist. Die operative Wiedervereinigung der Eileiter ist möglich, aber nicht immer erfolgreich und mit Risiken, die bei einer OP auftreten können, behaftet.

Die verschiedenen Operationsmethoden sind:

  • elektrische Verkochung der Eileiter mit oder ohne Durchtrennung
  • Entfernung oder Teilentfernung beider Eileiter
  • Verschluss der Eileiter mit Klammern

durch

  • Bauchspiegelung
  • vaginal 
  • Bauchschnitt (eher die Ausnahme).

Bei der Eileiterunterbindung handelt es sich um einen sehr sicheren Empfängnisschutz, trotzdem werden von 1000 operierten Frauen drei bis sieben trotzdem schwanger, auch wenn die Operation technisch einwandfrei durchgeführt wurde. In 30- 60% dieser Schwangerschaften handelt es sich dann um Eileiterschwangerschaften. Die Hormonproduktion der Eierstöcke bleibt trotz der Unterbindung erhalten, die Frau wird auch weiterhin ihre Menstruation bekommen.

Kosten: Eine Sterilisationsoperation ist keine Pflichtleistung der Krankenkasse. Eventuell sind alle anfallenden Kosten selbst zu tragen. Ob eine Kosten- oder Teilübernahme möglich ist, müssen Sie mit Ihrer Krankenkasse besprechen. Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Eileiter, die einen größeren operativen Eingriff bedeutet und mit hohen Kosten verbunden ist, wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.